Klima Bündnis / IfR / SRL - Jahrestagung 2012
KLIMA.STADT.WANDEL.
umdenken | umsteuern | umplanen | umbauen
Veranstaltungsort: Messe Offenburg
[Einladung] [Pressemitteilung] [Vorträge]
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Thema
Der fortschreitende globale Klimawandel gefährdet mit seinen Auswirkungen Mensch, Natur und Sachgüter – auch in Deutschland. Das erfordert in Deutschland eine drastische Minderung der Treibhausgasemissionen: um 80 bis 95 Prozent bis 2050 im Vergleich zum Basisjahr 1990 und eine ständige Anpassung an den manifesten Klimawandel. Diese Transformationsaufgabe verlangt von der Gesellschaft richtungs- und größenordnungssichere Veränderungen. Zur Minderung der Treibhausgasemissionen gilt es, drei richtungssicher Basisstrategien miteinander zu kombinieren: Besser! Anders! Weniger! Effizienz will ein besseres Input-Output-Verhältnis bei der Energieumwandlung herstellen. Konsistenz strebt nach anderen, naturangepassten Technologien und Verhaltensmustern. Suffizienz zielt auf Lebensstile und Wirtschaftsweisen mit weniger Energieverbrauch: Absolut und pro Kopf. Bei diesen drei Strategien kommt es darauf an, größenordnungssicher zu handeln: nicht zögerlich und niedlich, sondern angemessen und schnell!
Das ist eine große Aufgabe in den nächsten vier Jahrzehnten: auch für die räumliche Planung. Sie ist gefordert, zukunftsfähige, klimaorientierte Rahmenplanungen zu entwickeln. Die drastische Minderung der Treibhausgasemissionen ist eine herausfordernde Umgestaltungsaufgabe für die Stadt- und Regionalplanung, insbesondere in den Handlungsfeldern Energie und Verkehr. Städte und Regionen müssen zugleich an den fortschreitenden Klimawandel angepasst werden, z.B. an Hitzestress und Wasserknappheit oder Stürme, Starkregen und Hochwasser. Die räumlich-planerischen Transformationsaufgaben erfordern das Handeln von vielen Akteuren in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Wissenschaft. Problemanalysen, Zielentwicklung, Experimente und Diffusionsstrategien sind zentrale Elemente des Transformationsprozesses. Die Umgestaltungsaufgabe eröffnet dabei Chancen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Stadt und Region und ermöglicht Gewinne für Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Tagung will deshalb
- die Planungsaufgaben, die Klimaschutz und Klimawandel mit sich bringen, sichtbar machen,
- geeignete Planungsstrategien für ein schnelles und angemessenesHandeln aufzeigen,
- Planungsaufgaben und -strategien mit guten Beispielen veranschaulichen,
- die Planung als Disziplin für diese Transformationsaufgabe ermutigen
- und damit als Katalysator für die Weiterentwicklung der räumlichen Planung in Zeiten des Klimawandels wirken.
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Dokumentation
Ein Bericht über die Jahrestagung 2012 steht in RaumPlanung H. 1-2013, IfR-intern
Die bei der Jahrestagung visualisierten Teile der Vorträge (ppt.) sind an dieser Stelle dokumentiert.
Gemeinsame Pressemitteilung von Klima-Bündnis e.V., Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) und dem Informationskreis für Raumplanung (IfR) vom 29.11.2012 [hier]


English Summary



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