
Alle Dialogforen finden jeweils von 14 - 17 Uhr im Park Inn Dortmund (Olpe 2, 44135 Dortmund) statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 60 EUR.
Anmeldung unter:
https://www.ifr-ev.de/dialogforen
Informationen zur Anfahrt:
http://www.park-inn-dortmund.de/location-de.html
16. Juni 2010
„Rekommunalisierung der Energieversorgung – Strategien für den Rückkauf von Netzen und Stadtwerken“
Die örtliche Energieversorgung ist eine klassische kommunale Aufgabe. Die Konzentration auf Großkraftwerke in der Energieerzeugung hat bewirkt, dass die kommunale Orientierung vielerorts auch beim Netzbetrieb verloren gegangen ist. Es herrschte ein Klima vor, dass die großen Energiekonzerne das Energiegeschäft besser könnten. Durch den Ausbau dezentraler und erneuerbarer Energien sowie durch das Auslaufen der Konzessionsverträge findet in jüngster Zeit ein Wandel statt. Viele der noch bestehenden kommunalen Energieversorger zeigen ihre Stärken gerade beim Ausbau kleiner Erzeugungsanlagen – die Energieversorgung wird wieder kommunal. Um die Energieverteilung mit intelligenten Netzen (smart grids) zu steuern, wird es gerade auf die örtlichen Infrastrukturen ankommen. Neben neuen Möglichkeiten zur Gestaltung der Energieversorgung geht es vielen Kommunen auch um wirtschaftliche Perspektiven. In Zeiten sinkender Steuereinnahmen hat kommunales Vermögen einen wachsenden Wert. Allein der steuerliche Querverbund zwischen gewinnbringenden und defizitären Sparten der kommunalen Daseinsvorsorge schafft neben Einnahmen aus der Netznutzung Spielräume, die andere Kommunen nicht haben.
Ihr Nutzen:
In diesem Dialogforum lernen Sie die energiewirtschaftlichen und -rechtlichen Grundlagen einer Rekommunalisierung der Energieversorgung kennen. Die Hintergründe vermitteln wir Ihnen anhand eines Praxis-Beispiels einer Rekommunalisierung aus Hessen. Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen vermitteln wir durch Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte mit Praxiserfahrung. Im Anschluss an die fachlichen Inputs besteht im Praxis-Workshop ausreichend Gelegenheit für Rückfragen an die Referenten und zur Diskussion.
Leitung der Veranstaltung
Dr. Fabio Longo, Rechtsanwalt, Kleymann, Karpenstein & Partner, Wetzlar
Programmablauf
14.00 Uhr: Begrüßung
Dr. Stephan Wilforth, Vorsitzender des IfR e.V.
14.05 Uhr: Vortrag
Das Praxisbeispiel - Umsetzung und Folgen der Rekommunalisierung von Stromnetzen in der Stadt Wolfhagen
Martin Rühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfhagen
14.45 Uhr: Vortrag
Rekommunalisierung im Zusammenhang mit auslaufenden Konzessionsverträgen
Herr Dipl.-Kfm. Michael Reinartz, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater/Prokurist, BDO Düsseldorf
Herr RA Christoph Eckert, Rechtsanwalt/Prokurist, BDO Bonn
15.25 Uhr: Pause
15.40 Uhr: Praxis-Workshop
Strategische Einleitung des Prozesses einer Rekommunalisierung
mit Beteiligung der Referenten
Leitung: Dr. Fabio Longo, Rechtsanwalt, Kleymann, Karpenstein & Partner, Wetzlar
17.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
IfR-Kooperationspartner: Rechtsanwälte Kleymann, Karpenstein & Partner, Wetzlar
http://www.kleymann.com
Rückblick
24. Februar 2010 [Hinweis: Terminverschiebung auf September 2010]
„Solarpotenzialkataster 2.0 - Kommunen profitieren auf der ganzen Linie – Gewinn für Bürger und Wirtschaft, Entlastung für die Umwelt - und den städtischen Haushalt“
Ein Solarpotenzialkataster liefert die Datenbasis für den planmäßigen flächendeckenden Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie. Die Errichtung neuer "Sonnenkraftwerke" belebt die lokale Wirtschaft und bringt so Steuereinnahmen. Kaufkraft wird in der Stadt gehalten – und auch die Umwelt profitiert.
Die Bereitstellung eines Solarpotenzialkatasters bedeutet für die Städte und Gemeinden einerseits ein politisches Signal an die Bürgerinnen und Bürger in der Hinsicht, dass sich die jeweilige politische Führung dem alltäglichen Thema der Substituierung konventioneller Energieträger und der Gewinnung Erneuerbarer Energien angenommen hat. Anderseits werden mit einem Solarpotenzialkataster, welches auf der Homepage einer Stadt den Bürgerinnen und Bürgern als Service bereitgestellt wird, eine direkt nutzbare Dienstleistung und ein positives Image installiert.
Ihr Nutzen:
In diesem Dialogforum lernen Sie die Grundlagen für die Erstellung und Einrichtung von Solarpotenzialkatastern kennen. Neben den technischen Variationen und weiteren Nutzungsmöglichkeiten der mit einem Solarpotenzialkataster gewonnenen Datenbasis werden ebenfalls Finanzierungsmodelle vorgestellt.
IfR-Kooperationspartner: tetraeder.solar gmbh
www.tetraeder.com
17. März 2010
„Bürgerengagement für eine nachhaltige Energieversorgung – Das Genossenschaftsmodell“
Genossenschaften verbinden bürgerschaftliches Engagement, Partizipation und Mitwirkung sowie wirtschaftliches Handeln. Bürgerinnen und Bürger nehmen die Energiegewinnung selbst in die Hand, indem sie vor Ort in erneuerbare Energien investieren und sich für eine klimaschützende Energiegewinnung einsetzen.
Energiegenossenschaften sind
- demokratisch: Jedes Mitglied hat eine Stimme.
- zukunftsweisend: Die nachhaltige Energiewirtschaft kommt in Bürgerhand.
- ausbaufähig: Vom Bürgersolarkraftwerk bis zu Contracting-Modellen sind viele Energiegewinnungs- und -verteilungsprojekte möglich.
- wirtschaftlich: Genossenschaften stärken die Wirtschaft der Mitglieder
- flexibel: Mitglieder können unkompliziert ein- und austreten.
- haftungsbeschränkt: Die Haftung ist auf die Anteile begrenzt.
Ihr Nutzen:
In diesem Dialogforum lernen Sie die Grundlagen für die Gründung und Errichtung von Energiegenossenschaften kennen. Weiterhin werden Kooperationsmodelle mit bestehenden Genossenschaften aufgezeigt, die die Stabilität des Verbundes mit der Möglichkeit verbinden, Eigeninteressen - bspw. die Gewerbesteuereinnahmen vor Ort zu belassen - zu wahren.
IfR-Kooperationspartner: Die Energiegesellschafter
www.die-energiegesellschafter.de
04. April 2010
„Einrichtung kommunaler Solarbündnisse – Beteiligte aktivieren und Kampagnen gestalten”
Der Wunsch Energie dezentral zu gewinnen und gemeinsam zu einer Energiewende beitragen beschäftigt viele Gruppen in den Städten und Gemeinden. Aus Politik und Bürgerschaft richten sich Fragen an die Verwaltung, geeignete Standorte für Solarenergieanlagen zu benennen. Während Einzelobjekte noch mit „Bordmitteln“ bewertet werden können, fehlt es für die flächendeckende Untersuchung an Kapazitäten. Solarpotenzialkataster der zweiten Generation bieten eine Möglichkeit, flächendeckend für eine Stadt oder Gemeinde das Potenzial zu ermitteln. Wenn der Stadt oder Gemeinde die finanziellen Mittel jedoch nicht zur Verfügung stehen, muss nach alternativen Modellen gesucht werden. Die Einrichtung kommunaler Solarbündnisse stellt eine solche Alternative dar.
Ihr Nutzen:
Als Ergänzung zu dem IfR-Dialogforum 02/2010 „Solarpotenzialkataster 2.0 - Kommunen profitieren auf der ganzen Linie – Gewinn für Bürger und Wirtschaft, Entlastung für die Umwelt - und den städtischen Haushalt“ lernen Sie in diesem Dialogforum Konzepte kennen, die es ermöglichen gemeinsam mit weiteren Akteuren Solarpotenzialkataster einzurichten und so zu einem Gewinn für die ganze Stadt / Gemeinde beizutragen.
IfR-Kooperationspartner: IKU GmbH - Die Dialoggestalter
www.iku-gmbh.de
19. Mai 2010 [Terminverschiebung]
„Erneuerbare Energien und Denkmalschutz – Das Energiedach als integraler Bestandteil eines Denkmals“
IfR-Kooperationspartner: systaic AG -
www.systaic.de


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