imp - Instrumente & Methoden computergestützter Planung
Profil
Der Arbeitskreis "Instrumente und Methoden computergestützter Planung" hat sich nach einer Phase der inhaltlich-methodischen Neuorientierung erstmalig Anfang 1994 in seiner jetzigen Form, jedoch unter dem Namen "Raumplanung und EDV", konstituiert. In den davor liegenden Jahren fanden regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe "EDV-Anwendungen in der Raumplanung" statt, auf denen überwiegend spezifische EDV-Anwendungen z. B. aus den Bereichen Geographische Informationssysteme (GIS), Wirtschaftsförderungsinformationssysteme und wissensbasierte Systeme präsentiert wurden. Der "neue" Arbeitskreis sah sich 1994 vielmehr als Diskussionsforum für eher praxisnahe Probleme, die sich aus dem Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung ergeben. Diese Ausrichtung trug der Erkenntnis Rechnung, dass der überwiegende Teil der IfR-Mitglieder in der täglichen Berufspraxis neben rein EDV-technischen Problemen in zum Teil erheblichem Maße mit organisatorischen Problemen konfrontiert wurde, welche sich über Aspekte wie z. B. der Auswahl geeigneter Systeme und Programme, bis hin zu Einführungsstrategien der EDV in Ämter erstreckten. Seit etwa 1996 richten sich die Aktivitäten des AK zunehmend auf die neuen Informations- und Kommunikationstechniken sowie die Einsatzmöglichkeiten, bzw. Auswirkungen auf die räumliche Planung. Da jedoch viele Mitglieder mit der AK-Bezeichnung "Raumplanung und EDV" eine eher, bis ausschließlich, (programmier)technische Ausrichtung des AK assoziierten, wurde 1999 der Name des Arbeitskreises in "Instrumente und Methoden computergestützter Planung" (ak-imp) geändert.
Ziele
Wesentlicher Charakter des ak-imp ist der Informationsaustausch. Hierzu werden im Wechsel unter den Mitgliedern Workshops organisiert, zu denen häufig externe Fachreferentinnen und -referenten eingeladen werden. Die Weitergabe und Diskussion eigener Erfahrungen aus den spezifischen Arbeitsumgebungen der Mitglieder und die Diskussion, u. U. auch möglicher Lösungsansätze, erweist sich immer stärker als ein wertvoller Weg des Erkenntnisgewinns.
Arbeitsbereiche
Die Arbeitsbereiche des ak-imp teilen sich in drei Hauptgruppen auf:
1. Informations- und Kommunikationstechnik
Unter diesen Punkt fallen sowohl gesellschaftspolitische Fragestellungen (Implikation neuer IuK-Techniken, u.a. Kolloquium 1996: "Planung zu Zeiten der Informationsgesellschaft") wie auch Fragen, die sich aus der Anwendung neuer Informations- und Kommunikationsformen in der Planungspraxis ergeben (vgl. Kolloquium 1998: "Mehr Bürgerbeteiligung durch Einsatz kommunaler Informationsserver im Internet?" ; IfR-Jahrestagung 1999: "Planung, Interaktion, Kommunikation"). Ein sowohl technischer als auch gesellschaftspolitischer Bereich ist als drittes Arbeitsgebiet unter diesem Punkt die "Sicherheit, Authentifizierung und Verschlüsselung im Netz".
2. Raumbezogene Daten / Geodaten
Der zweite Arbeitsbereich umfasst zum einen Fragestellungen, die sich aus der Organisation raumbezogener Daten und Metadaten sowie deren Analyse und Visualisierung ergeben. Vor dem Hintergrund heutiger Rechnerleistung steht zum anderen die Problemstellung "Informationsverlust durch Aggregierung vs. Informationsgewinn durch Disaggregierung" sowie "raumbezogene Daten und neue Medien". Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Untersuchung der Verfügbarkeit raumbezogener Daten.
3. Computergestützte Methoden und Verfahren
Ein Gebiet, auf dem der ak-imp unter diesem dritten Arbeitsbereich aktiv ist, ist der Einsatz computergestützter Methoden und Verfahren in Planungspraxis und Wissenschaft. Hierunter fällt die für 2000 geplante Sammlung einfacher Tools der Stadt- und Verkehrsplanung. Weitere Schwerpunkte sind die geographischen Informationssysteme und das Computer Aided Design (Kolloquium 1997: "Einsatz geographischer Informationssysteme in der Regionalplanung" ; Gelände- und Bebauungsmodelle mit GIS) sowie Prognose- und Simulationsmodelle in der Stadt- und Verkehrsplanung.
Die Unterpunkte können bei Bedarf weiter ergänzt werden. Zu den einzelnen Unterpunkten stehen jeweils Mitglieder als Ansprechpartner zur Verfügung. Kolloquien oder Workshops werden aus der Gruppe der Mitglieder in regelmäßigen Abständen organisiert.
Neben den in loser Folge stattfindenden Sitzungen hat der Arbeitskreis in den letzten Jahren, jeweils im Herbst, ganztägige "Kolloquien" für Interessierte in Dortmund angeboten:
- Stadtentwicklung und Stadtmarketing als interaktive Aufgabe - Potenziale des Internets für Kommunen (2002)
- Management von Geodaten in der Planung - Stand und Perspektiven (2001)
Bericht als pdf (ca. 33 KB)
- Mehr Bürgerbeteiligung durch Einsatz kommunaler Informationsserver im Internet (1998)
- Einsatz Geographischer Informationssysteme in der Regionalplanung. Stand und Perspektiven (1997)
- Planung zu Zeiten der Informationsgesellschaft. Wie kann Planung die Kommunikations- und Informationstechniken des Internet nutzen? (1996)
Um regelmäßige Informationen über den Arbeitskreis zu erhalten, besteht die Möglichkeit, sich in einen E-Mail-Verteiler eintragen zu lassen.
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Stephan Wilforth (Dortmund)
zur direkten Kontaktaufnahme:
Kontaktadressen im Mitglieder-Service


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